Die Philosophie


Die Vorgeschichte

Als ich im Sommer 2009 in Düsseldorf-Oberkassel den RAUM gründete, bestand bereits die Idee, diesen als Ausgangspunkt für einen Kunstförderpreis zu entwickeln.

Der RAUM ist als ein nicht kommerziell betriebener Freiraum für aktuelle Kunst erdacht. Die Tatsache, dass der vielleicht von seinen Maßen her kleinste privat betriebene Kunstraum in Düsseldorf ist, erwies sich seit der Eröffnung keinesfalls als Hemmnis, sondern als besondere Herausforderung. Seit dem wird der RAUM regelmäßig von Künstlern, die sich der konzentrierten Herangehensweise, die nötig ist, um diesen RAUM zu füllen, neu inszeniert.

 

Der im Jahr 2011 geschaffene Kunstförderpreis

Seit 2011 ist der RAUM Ausgangspunkt und ein konzeptionelles Element der Vergabe des SPACE ART AWARD.

Wie sich erahnen lässt, so ist auch bei diesem Kunstförderpreis der Begriff des Raumes prägend - ohne das daraus eine konkrete Vorgabe oder Bedingung resultiert. Es geht um künstlerische Räume, um den Umgang mit Räumen sowie das, was zwischen den Räumen liegt. Das kann wörtlich gemeint sein, meint aber ebenso geistige Räume. Daraus resultiert, dass der SPACE ART AWARD einem sehr offenen Konzept folgt und sich dynamisch weiter entwickeln wird, kaum Grenzen a priori setzt und für verschiedenste Sparten der Bildenden Künste - einschließlich konzeptioneller Projektvorhaben - offen ist.

Der SPACE ART AWARD ist dotiert, was jedoch nicht das Wichtigste sein soll. Der Förderpreis soll Möglichkeiten eröffnen, Kommunikation um und mit den Künstlern und ihre Arbeit beleben, sowie im Interesse ihrer weiteren Entwicklung stehen.

Vor diesem Gedanken, wird die Aufmerksamkeit keinesfalls ausschließlich dem Preisträger oder der Preisträgerin sowie den jährlich Nominierten (in letzter Runde einer Fachjury ausgewählt) zukommen. Ein Ausstellungsprojekt für Preisträger sowie die Nominierten ist Bestandteil des Förderpreises. Aus allen Bewerbungen - bei beabsichtigt hohem Qualitätsanspruch - können sich Zusammenarbeit und eine neue kommunikative Dynamik ergeben. Somit geht es darum, weitere Räme zu öffnen. Ganz praktisch betrachtet, heißt das, die Ausgestaltung des Preises kann sich laufend ändern und hinsichtlich der Ausstellungsprojekte in räumlicher Bewegung und Weiterentwicklung bleiben.

Im Jahr 2012 wird der SPACE ART AWARD zum zweiten Mal vergeben.

Matthias Erntges